Zinkmangel: Symptome, Ursachen & Behandlung
Häufige Infekte, unreine Haut, brüchige Nägel — ein Zinkmangel zeigt sich auf vielen Ebenen. So erkennst du ihn und was hilft.
Könnte dir Zink fehlen?
Aus deinem Selbsttest übernommen — du kannst die Auswahl anpassen.
Überblick
Zink ist ein essenzielles Spurenelement und an unzähligen Prozessen beteiligt — vom Immunsystem über die Wundheilung bis zu gesunder Haut, Haaren und Nägeln. Der Körper kann Zink nicht speichern, daher ist eine regelmäßige Zufuhr nötig.
Gute Zinkquellen sind Fleisch, Käse, Haferflocken, Linsen und Kürbiskerne. Pflanzliches Zink wird durch Phytate in Getreide etwas schlechter aufgenommen — Einweichen oder Keimen verbessert die Verfügbarkeit.
Symptome
Ursachen
- Geringe Zufuhr. Vegetarische oder vegane Ernährung ohne gezielte Zinkquellen.
- Erhöhter Bedarf. Wachstum, Schwangerschaft, Stillzeit und intensiver Sport.
- Gestörte Aufnahme. Bei chronischen Darmerkrankungen.
- Erhöhter Verlust. Etwa durch starkes Schwitzen oder bestimmte Medikamente.
Behandlung
Ein Mangel lässt sich gut mit Zinkpräparaten ausgleichen. Gut verträglich sind organische Formen wie Bisglycinat oder Picolinat. Nimm Zink idealerweise mit etwas zeitlichem Abstand zu eisen- oder calciumreichen Mahlzeiten ein.