Magnesiummangel: Symptome, Ursachen & Behandlung
Wadenkrämpfe, innere Unruhe, schlechter Schlaf — dahinter kann ein Magnesiummangel stecken. So erkennst du ihn und was wirklich hilft.
Könnte dir Magnesium fehlen?
Aus deinem Selbsttest übernommen — du kannst die Auswahl anpassen.
Überblick
Magnesium ist an über 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt — unter anderem an der Funktion von Muskeln und Nerven, der Energiegewinnung und einem stabilen Herzrhythmus. Da der Körper es nicht speichern kann, ist eine regelmäßige Zufuhr wichtig.
Magnesiumreiche Lebensmittel sind Nüsse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und dunkle Schokolade. Wer viel schwitzt — etwa beim Sport — verliert zusätzlich Magnesium über den Schweiß.
Symptome
Ursachen
- Erhöhter Verlust. Starkes Schwitzen, Durchfall oder entwässernde Medikamente.
- Erhöhter Bedarf. Sport, Stress, Schwangerschaft und Stillzeit.
- Geringe Zufuhr. Einseitige Ernährung mit wenig Vollkorn und Gemüse.
- Hoher Alkoholkonsum. Fördert die Ausscheidung über die Nieren.
Behandlung
Ein leichter Mangel lässt sich oft über die Ernährung ausgleichen. Bei deutlichen Beschwerden helfen gut verfügbare Präparate wie Magnesiumcitrat oder -glycinat. Verteile höhere Dosen über den Tag, um die Verträglichkeit zu verbessern.