Eisenmangel: Symptome, Ursachen & Behandlung
Eisenmangel ist der häufigste Nährstoffmangel weltweit — besonders Frauen sind betroffen. So erkennst du die Anzeichen und was wirklich hilft.
Könnte dir Eisen fehlen?
Aus deinem Selbsttest übernommen — du kannst die Auswahl anpassen.
Überblick
Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement und Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, der den Sauerstoff im Körper transportiert. Fehlt Eisen, gelangt weniger Sauerstoff in die Zellen — die Folge sind Müdigkeit und Leistungsabfall. Eisenmangel ist der häufigste Nährstoffmangel weltweit.
Pflanzliches Eisen (aus Hülsenfrüchten, Haferflocken, Spinat) wird schlechter aufgenommen als tierisches. Ein Schuss Zitrone oder ein Glas Orangensaft zur Mahlzeit verbessert die Aufnahme deutlich.
Symptome
Die Beschwerden entwickeln sich oft langsam und werden leicht übersehen. Je mehr Anzeichen zutreffen, desto wahrscheinlicher ist ein Mangel.
Ursachen
- Erhöhter Verlust. Menstruation, häufiges Blutspenden oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
- Erhöhter Bedarf. Schwangerschaft, Stillzeit, Wachstum und intensiver Ausdauersport.
- Geringe Zufuhr. Vegetarische oder vegane Ernährung ohne gezielte Eisenquellen.
- Gestörte Aufnahme. Etwa bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Eisen sollte nur bei nachgewiesenem Mangel ergänzt werden. Ein Zuviel kann den Magen-Darm-Trakt belasten und sich im Körper anreichern. Lass deinen Ferritinwert vorab bestimmen.
Behandlung
Bei nachgewiesenem Mangel werden meist Eisenpräparate über einige Monate eingenommen, bis die Speicher wieder gefüllt sind. Gut verträglich sind organische Verbindungen wie Eisen-Bisglycinat. Eine Kontrolle des Ferritinwerts nach etwa drei Monaten zeigt, ob die Therapie anschlägt.