Zink einnehmen: Was der Abstand zur Mahlzeit ausmacht
Ob die Tageszeit bei Zink eine Rolle spielt, welchen Abstand zur Mahlzeit die Beipackzettel zugelassener Präparate nennen und welche Begleiter die Aufnahme im Darm am stärksten bremsen.
Zink ist ein Spurenelement, also ein Mineralstoff, von dem der Körper nur sehr kleine Mengen braucht und den er nicht selbst herstellen kann. Klassische Speicherorgane gibt es dafür nicht, weshalb es auf die regelmäßige Zufuhr über das Essen ankommt und nicht auf einen einzelnen Tag. Wie es um die Versorgung steht, lässt sich im Blut bestimmen, wobei das Ergebnis stark davon abhängt, wann die Probe genommen wurde. Angegeben wird dieser Laborwert in Mikromol pro Liter, während die Menge in einem Präparat auf der Packung in Milligramm steht.
Die Uhrzeit ist bei Zink die unwichtigste der drei Fragen, die bei der Einnahme überhaupt eine Rolle spielen. Keine amtliche Quelle in Deutschland nennt eine Tageszeit, die Packungsbeilagen zugelassener Zinkpräparate nennen dagegen sehr deutlich einen Abstand: ungefähr 30 bis 60 Minuten vor den Mahlzeiten beim einen Präparat, einen deutlichen Abstand vor einer Mahlzeit beim anderen. Der Grund dafür steht in denselben Texten, und er hat mit der Tageszeit nichts zu tun: Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse enthalten Phytin, und bei sehr hoher Phytatzufuhr fällt die Aufnahme im Darm um bis zu 45 Prozent geringer aus als bei einer durchschnittlichen Zufuhr. Die teuerste Gewohnheit ist deshalb nicht der falsche Zeitpunkt auf der Uhr, sondern die Tablette zum Müsli, also ausgerechnet zu der Mahlzeit mit dem meisten Phytin. Wer die Portion in eine ruhige Lücke zwischen zwei Mahlzeiten legt und sie dort lässt, hat den einzigen Hebel genutzt, den die Beipackzettel überhaupt benennen.
Wann am Tag sollte man Zink einnehmen?
Zu der Gelegenheit, an der mindestens eine halbe Stunde lang nichts gegessen wird, und das kann der späte Vormittag genauso sein wie der Abend. Die beiden Packungsbeilagen, die in Deutschland für zugelassene Zinkpräparate gelten, beschreiben ausschließlich diesen Abstand und legen sich auf keine Uhrzeit fest.
Das klingt zunächst nach einer Ausweichantwort und ist in Wahrheit die praktischere Auskunft, weil sie den Zeitpunkt an den eigenen Tagesablauf zurückgibt. Eine Uhrzeit, die nicht zum eigenen Rhythmus passt, führt dazu, dass die Einnahme häufiger ausfällt, und die Regelmäßigkeit ist bei einem Mineralstoff ohne Speicherorgan der Teil, auf den es ankommt. Die brauchbare Frage lautet deshalb nicht, ob morgens oder abends besser ist, sondern wo im eigenen Tag verlässlich eine Lücke von einer halben bis zu einer Stunde liegt, die sich nicht ständig verschiebt.
Für die meisten Menschen gibt es zwei solche Lücken. Die eine liegt am späten Vormittag zwischen Frühstück und Mittagessen, die andere am Abend nach dem letzten Essen. Welche davon die bessere ist, entscheidet nicht die Physiologie, sondern die Frage, an welcher von beiden die Einnahme ohne Nachdenken gelingt.
Beim Wort nüchtern lohnt sich dabei eine Präzisierung, weil es im Alltag großzügiger ausgelegt wird, als es gemeint ist. Gemeint ist nicht der Zustand nach einer durchgeschlafenen Nacht, sondern schlicht ein Magen, in dem gerade nichts liegt, und ein Keks zum Kaffee vor zwanzig Minuten beendet diesen Zustand genauso wie ein Teller Nudeln. Umgekehrt zählt der Schluck Wasser, mit dem die Tablette heruntergeht, ausdrücklich nicht als Mahlzeit, denn beide Packungsbeilagen sehen ausreichend Flüssigkeit sogar ausdrücklich vor.
Warum wird so oft der Abend genannt?
Weil am Abend bei vielen Menschen die längste Essenspause des Tages beginnt und nicht, weil der Körper am Abend anders mit Zink umginge. Die Empfehlung ist eine praktische Ableitung aus dem Abstand zur Mahlzeit, und sie wird oft weitergegeben, ohne dass diese Herkunft dazugesagt wird.
Ein zweiter Grund steckt im deutschen Frühstück. Müsli, Haferflocken, Vollkornbrot und eine Handvoll Nüsse sind genau die Gruppe von Lebensmitteln, die in den Packungsbeilagen als Bremse genannt wird, und sie landen bei vielen Menschen alle in derselben Mahlzeit. Wer das Präparat zum Frühstück schluckt, kombiniert es damit regelmäßig mit der phytinreichsten Gelegenheit des Tages, während am Abend zwischen Essen und Zubettgehen meist ohnehin eine Pause liegt.
Was der Abend nicht mitbringt, ist ein eigener Vorteil jenseits dieser Pause. Keine der Quellen, die für Deutschland maßgeblich sind, nennt eine Tageszeit, und wer den Abend aus Gewohnheit wählt, obwohl dort noch eine späte Mahlzeit liegt, hat den eigentlichen Punkt verfehlt. Umgekehrt spricht nichts gegen den Vormittag, solange dort tatsächlich eine Lücke ist.
Nüchtern oder zum Essen: was steht in den Beipackzetteln?
Beide Packungsbeilagen sehen die Einnahme vor dem Essen vor und beide nennen für einen bestimmten Fall eine Ausnahme. Das ist der Punkt, an dem sich die widersprüchlichen Auskünfte zu diesem Thema auflösen, denn die eine Hälfte zitiert die Regel und die andere Hälfte die Ausnahme.
| zinkorot.de | unizink.de | |
|---|---|---|
| Abstand zur Mahlzeit | deutlicher Abstand davor | etwa 30 bis 60 Minuten davor |
| Wenn der leere Magen Beschwerden macht | ausnahmsweise zu den Mahlzeiten | im Text nicht genannt |
| Dann bitte nicht zusammen mit | pflanzlichen Nahrungsmitteln | im Text nicht genannt |
| Abstand zu Tetracyclinen | mindestens 3 Stunden | mindestens 4 Stunden |
| Bei längerer Anwendung | ärztliche Rücksprache | Kupfer- und Zinkspiegel überwachen |
| Stand des Textes | März 2024 | laufende Fassung |
Die Ausnahme ist dabei keine Nebenbemerkung, sondern sie betrifft den häufigsten Grund, aus dem ein Präparat wieder abgesetzt wird. Unter Zinkorot 25 mg kann es zu Beschwerden im Magen-Darm-Bereich kommen, und der Text hält ausdrücklich fest, dass diese zu Beginn der Anwendung häufiger auftreten, wenn das Präparat auf nüchternen Magen genommen wird. Für genau diesen Fall sieht er die Einnahme zu den Mahlzeiten vor, möglichst aber nicht zusammen mit pflanzlichen Nahrungsmitteln.
Wer das zusammennimmt, bekommt eine Reihenfolge statt eines Entweder-oder. Die erste Wahl ist der Abstand vor dem Essen, die zweite Wahl bei Beschwerden eine Mahlzeit ohne Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse, und erst danach kommt alles andere. Ein Präparat, das im Magen nicht vertragen wird und deshalb nach zwei Wochen in der Schublade landet, nützt weniger als eine Einnahme zu einer Mahlzeit, die etwas weniger bringt und dafür stattfindet.
Macht die Darreichungsform einen Unterschied?
Sie verändert, wo im Verdauungstrakt die Tablette überhaupt aufgeht, und genau daran hängt der Unterschied zwischen den beiden Texten in der Tabelle. Unizink 50 besteht aus magensaftresistenten Tabletten, das heißt aus einem Überzug, der der Magensäure standhält und sich erst im Dünndarm auflöst, während Zinkorot 25 mg eine gewöhnliche Tablette mit Bruchkerbe ist.
Daraus folgt, warum nur eine der beiden Packungsbeilagen die Beschwerden im Magen ausführlich behandelt. Eine Tablette, die den Magen unverändert passiert, gibt ihren Inhalt dort nicht frei, und der Grund für die Ausnahmeregelung entfällt damit. Beide Präparate unterscheiden sich außerdem in der chemischen Verbindung, in der das Zink vorliegt, nämlich einem Aspartat beim einen und einem Orotat beim anderen, und beide Beipackzettel beschreiben für ihre jeweilige Verbindung denselben Abstand zu Phytinen, Eisen, Kupfer und Calcium.
Was die Form nicht ändert, ist diese Liste der Bremsen. Sie steht in beiden Texten, unabhängig vom Überzug und unabhängig von der Verbindung, und das spricht dafür, die Abstände als das Grundsätzliche zu behandeln und die Form als die Entscheidung, die im Zweifel in der Apotheke besprochen wird.
Was bremst die Aufnahme von Zink am stärksten?
Phytin bremst die Aufnahme deutlich stärker als alles andere in diesem Thema. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hält fest, dass die Aufnahme im Darm bei sehr hoher Phytatzufuhr um bis zu 45 Prozent geringer ausfallen kann als bei einer durchschnittlichen Zufuhr, und beide Packungsbeilagen nennen Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse als die Gruppe, auf die es dabei ankommt.
Phytin ist die Speicherform von Phosphor in Pflanzensamen, und sie sitzt vor allem in den Randschichten des Korns. Sie bindet Zink im Darm zu einer Verbindung, die der Körper nicht mehr aufnehmen kann, und deshalb steht sie in den Beipackzetteln an derselben Stelle wie die Mineralstoffe. Der Zusammenhang ist so grundlegend, dass sogar der deutsche Referenzwert für Zink danach gestaffelt ist, was in der Nährstoffkunde die Ausnahme und nicht die Regel ist.
Daraus folgt allerdings nicht, dass Vollkorn eine schlechte Wahl wäre, und dieser Punkt wird in der Praxis regelmäßig verdreht. Dieselben Lebensmittel bringen nämlich auch besonders viel Zink mit, und welche Portion davon wie viel beiträgt, rechnet unser Artikel zu den Lebensmitteln mit Zink im Einzelnen durch. Die Bremse betrifft den Zeitpunkt eines Präparats und nicht die Auswahl auf dem Teller.
Beim Kaffee ist die Lage schwächer belegt und trotzdem erwähnenswert. Die Packungsbeilage von Zinkorot 25 mg hält fest, dass es Anhaltspunkte dafür gibt, dass Kaffee die Aufnahme von Zink beeinträchtigt, und formuliert damit deutlich vorsichtiger als bei Phytin. Beim Eisen ist derselbe Effekt wesentlich besser untersucht, und wie groß er dort ausfällt, ordnet unser Artikel zu Eisen und Kaffee mit den gemessenen Zahlen ein.
Welcher Abstand gilt zu anderen Mineralstoffen und zu Arzneimitteln?
Bei Arzneimitteln nennen die Beipackzettel konkrete Stundenangaben, bei Mineralstoffen nur die Richtung. Das ist kein Versehen, sondern es spiegelt, wie gut die beiden Fälle jeweils untersucht sind.
Für Arzneimittel steht in der Packungsbeilage von Zinkorot 25 mg ein zeitlicher Abstand von mindestens drei Stunden zu Tetracyclinen, Ofloxacin und anderen Chinolonen, während Unizink 50 für Tetracycline mindestens vier Stunden angibt. Die Richtung ist in beiden Fällen dieselbe, die Zahl unterscheidet sich, und wer ein solches Mittel einnimmt, bespricht die Reihenfolge am besten in der Apotheke statt sie selbst festzulegen.
Für Mineralstoffe halten beide Texte fest, dass die gleichzeitige Gabe von Eisen-, Kupfer- oder Calciumsalzen die Aufnahme von Zink vermindert, Zinkorot nennt zusätzlich Phosphate. Eine Stundenangabe fehlt dort, und daraus folgt die einfachste Lösung: Zwei Präparate, die sich gegenseitig stören, gehören nicht in dieselbe Gelegenheit, sondern an zwei Enden des Tages. Welche Paare betroffen sind und welche sich problemlos vertragen, führt unser Artikel dazu auf, welche Vitamine und Mineralstoffe nicht zusammen eingenommen werden sollten.
Ein Kombinationspräparat nimmt diese Entscheidung vorweg, und zwar nicht unbedingt zum Vorteil. Steht Calcium oder Eisen mit in derselben Tablette, lässt sich der Abstand gar nicht mehr herstellen, weil beides zur selben Sekunde im Darm ankommt.
Wie viel Zink sieht der Referenzwert vor?
Für Erwachsene ab 19 Jahren liegt der Referenzwert zwischen 7 und 16 Milligramm am Tag, und welcher Wert innerhalb dieser Spanne gilt, hängt von der Phytatzufuhr ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung staffelt dafür in drei Stufen, mit einem Ableitungsstand von 2019, und rechnet dabei mit 330, 660 und 990 Milligramm Phytat am Tag.
Für Frauen ergeben sich daraus 7, 8 oder 10 Milligramm, für Männer 11, 14 oder 16 Milligramm. Die Spanne innerhalb eines Geschlechts ist damit größer als der Abstand zwischen den Geschlechtern auf derselben Stufe, was die Bedeutung der Essgewohnheiten für dieses Thema ganz gut beschreibt. Wie sich diese Stufen auf konkrete Portionen übersetzen, steht in unserem Artikel zu den Lebensmitteln mit Zink.
Gegen diese Werte steht die tatsächliche Zufuhr in Deutschland, und sie liegt nach der Nationalen Verzehrsstudie II bei durchschnittlich 8 Milligramm am Tag bei Frauen und 11 Milligramm bei Männern. Eine Zufuhr unterhalb des Referenzwerts ist dabei nicht mit einem Mangel gleichzusetzen, sie macht eine Unterversorgung aber wahrscheinlicher. Die Zahlen beschreiben außerdem Durchschnitte über die Bevölkerung und nicht den einzelnen Teller.
Wie lange lässt sich Zink einnehmen?
Die Beipackzettel beantworten diese Frage unterschiedlich, und beide verweisen am Ende auf die Arztpraxis. Unizink 50 ist nach eigener Angabe in der vorgesehenen Menge zur Langzeitanwendung über mehrere Monate geeignet, Zinkorot 25 mg richtet die Anwendungsdauer nach dem therapeutischen Erfolg und verweist dafür ausdrücklich auf eine ärztliche Einschätzung.
Was beide Texte gemeinsam haben, ist ein Hinweis auf das Kupfer. Unizink 50 hält fest, dass bei längerfristiger Einnahme von Zink sowohl die Kupfer- als auch die Zinkspiegel überwacht werden sollten, und Zinkorot verweist an derselben Stelle auf besondere Vorsicht. Für eine Einnahme über Monate ist das die eigentliche Information, und sie ist in keiner Produktbeschreibung zu finden, sondern nur in der Packungsbeilage selbst.
Für Nahrungsergänzungsmittel ohne Arzneimittelzulassung gelten andere Größenordnungen, und sie stammen vom Bundesinstitut für Risikobewertung. Es schlägt als Höchstmenge 6,5 Milligramm je Tagesverzehrempfehlung eines Produkts vor und empfiehlt ab 3,5 Milligramm je Tagesdosis einen Hinweis, auf weitere zinkhaltige Mittel zu verzichten. Eine Anreicherung gewöhnlicher Lebensmittel hält es nicht für vertretbar, weil bei Männern mit hoher Zufuhr aus der üblichen Ernährung sonst kein Spielraum bleibt. Als tolerierbare Gesamtzufuhr aus allen Quellen gelten für Erwachsene 25 Milligramm am Tag, abgeleitet vom früheren Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EU-Kommission.
Was auf einer Packung über Zink stehen darf
Achtzehn Formulierungen, und sie sind wörtlich festgelegt. Zink trägt damit mehr zugelassene Angaben als jeder andere der acht Nährstoffe, die auf dieser Seite behandelt werden, und die bekanntesten davon lauten:
- Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei
Diese Formulierungen gelten für den Nährstoff und nicht für eine bestimmte Darreichungsform oder einen Einnahmezeitpunkt. Keine davon unterscheidet zwischen Tablette und Kapsel oder zwischen morgens und abends, und eine Packung darf für die eine Variante nichts in Aussicht stellen, was für die andere nicht ebenso gilt. Was über diese Sätze hinausreicht, ist Forschungsstand und keine Zusage, und genauso ist es in diesem Artikel behandelt.
Was sich daraus für den eigenen Tag ergibt
Die kürzeste brauchbare Regel aus allen Angaben oben lautet, die Einnahme in eine Essenspause zu legen und sie dort zu lassen. Ob diese Pause am späten Vormittag oder am Abend liegt, macht nach dem, was in den Beipackzetteln steht, keinen Unterschied, und die halbe bis ganze Stunde Abstand ist der einzige Hebel, den diese Texte überhaupt beschreiben.
Der zweite Punkt betrifft die Begleitung. Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse in derselben Mahlzeit sind die stärkste Bremse, Eisen, Kupfer und Calcium aus einem zweiten Präparat die zweitstärkste, und bestimmte Antibiotika verlangen einen Abstand von drei bis vier Stunden. Wer diese drei Punkte abräumt, hat alles getan, was sich an der Einnahme selbst überhaupt beeinflussen lässt.
Bleibt die Frage, die vor dem Regal eigentlich steht und die kein Einnahmeplan beantwortet, nämlich ob überhaupt etwas fehlt. Ein Blutwert hilft dabei nur unter festen Bedingungen weiter, weil die Konzentration im Plasma nach einer Mahlzeit abfällt und über den Tag schwankt, weshalb die Abnahme morgens und nüchtern erfolgt. Welche Werte sich dafür überhaupt lohnen und unter welchen Bedingungen sie abgenommen werden, ordnet unser Artikel zu den Vitaminwerten im Blut ein. Eine erste Einschätzung der eigenen Lage gibt der Selbsttest zur Nährstoffversorgung in wenigen Minuten, und was eine knappe Versorgung im Einzelnen bedeutet, steht auf unserer Seite zum Zinkmangel.
Quellen und weiterführende Informationen
Die Angaben zum Abstand von ungefähr 30 bis 60 Minuten vor den Mahlzeiten, zum Abstand von mindestens vier Stunden zu Tetracyclinen, zur verminderten Aufnahme bei gleichzeitiger Gabe von Eisen-, Kupfer- oder Calciumsalzen, zur Eignung für eine Langzeitanwendung über mehrere Monate sowie zur Überwachung von Kupfer- und Zinkspiegel stammen aus der Gebrauchsinformation von Unizink 50. Die Angaben zum deutlichen Abstand vor einer Mahlzeit, zu den Beschwerden im Magen-Darm-Bereich bei Einnahme auf nüchternen Magen, zur Ausnahme einer Einnahme zu den Mahlzeiten ohne pflanzliche Nahrungsmittel, zu Phytinen in Getreideprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen, zu den Anhaltspunkten beim Kaffee, zu Phosphaten sowie zum Abstand von mindestens drei Stunden zu Tetracyclinen, Ofloxacin und anderen Chinolonen stammen aus der Gebrauchsinformation von Zinkorot 25 mg mit Stand März 2024. Die Referenzwerte von 7 bis 16 Milligramm, die drei Phytatstufen von 330, 660 und 990 Milligramm, der Ableitungsstand 2019, der Rückgang der Aufnahme um bis zu 45 Prozent, die durchschnittliche Zufuhr von 8 und 11 Milligramm aus der Nationalen Verzehrsstudie II, der Hinweis auf fehlende klassische Speicherorgane und die Einordnung einer Zufuhr unterhalb des Referenzwerts stammen von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die Höchstmenge von 6,5 Milligramm je Tagesverzehrempfehlung, der Hinweis ab 3,5 Milligramm je Tagesdosis, die Ablehnung einer Anreicherung gewöhnlicher Lebensmittel und die tolerierbare Gesamtzufuhr von 25 Milligramm für Erwachsene nach dem früheren Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss stammen aus den Höchstmengenvorschlägen für Zink des Bundesinstituts für Risikobewertung. Die labormedizinischen Bedingungen für die Bestimmung im Plasma folgen der Darstellung im DocCheck Flexikon. Die zugelassenen Angaben folgen der Verordnung (EU) Nr. 432/2012.
Häufige Fragen
Wann sollte man Zink einnehmen?
Zink morgens oder abends einnehmen: was ist besser?
Warum soll man Zink abends einnehmen?
Sollte Zink auf nüchternen Magen eingenommen werden?
Welche Lebensmittel bremsen die Aufnahme von Zink?
Welcher Abstand gilt zwischen Zink und Antibiotika?
Wie viel Zink darf ein Nahrungsergänzungsmittel enthalten?
Verfälscht die Einnahme einen Zinkwert im Blut?
Clara Lambracht ist Ernährungsexpertin und schreibt über Vitamine, Mineralstoffe und einen alltagstauglichen Umgang mit Nährstoffmängeln. Ihr Anspruch: fundiert recherchiert, verständlich erklärt und frei von Marketing-Versprechen.