Vitaminspiegel
Nährstoffe
Fairvital
Buchtipps
Linktipps
Allgemein:
Startseite
Disclaimer
Kontakt
Impressum

Vitaminspiegel

Wieviele Vitamine, Fette oder Phytoöstrogene enthält meine Nahrung?

Beim Einkauf auf die Gesundheit achten

Im allgemeinen Wellness-Trend hat auch ein altes Sprichwort wieder an Popularität gewonnen: "Der Mensch ist, was er isst." Die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung für die eigene Gesundheit wird immer mehr Menschen bewusst. Durch eine optimale Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann man beispielsweise Krankheiten vorbeugen. Welche Menge an Energielieferanten, Nährstoffen oder natürlichen Östrogenen in den jeweiligen Lebensmitteln enthalten sind, zeigen drei Einkaufsführer, die schnelle Informationen liefern.

So vermeidet man ein Vitamin-Defizit

Der Stoffwechsel des Menschen kann nur reibungslos funktionieren, wenn alle dafür benötigten Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Wie man seinen Körper mit genügend Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen versorgt, erklären Uli Burgerstein und Hugo Schurgast in dem Buch "Ihr Einkaufsführer Vitamine" (Haug Verlag, Stuttgart. 2003). Der Ratgeber zeigt, welche Produkte für eine ausgewogene Ernährung kombiniert werden können, welche Lebensmittel eingekauft werden sollten und auf was der Verbraucher beim Einkauf achten muss. Beispielsweise sollte man nur reinen Fruchtsaft kaufen und Fruchtsaftgetränke und Nektare meiden, da sie einen hohen Zuckergehalt aufweisen und weniger Vitamine enthalten. Die Autoren beurteilen jeweils den Nährstoffgehalt von tief gekühlten, frischen oder in Dosen abgepackten Lebensmitteln und informieren auch über den sinnvollen Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln.

Wo lauern Fettfallen?

Die Energiezufuhr über die Nahrung sollte dem tatsächlichen Energiebedarf des Menschen entsprechen, den er für die grundlegenden Leistungen seines Stoffwechsels und für jede zusätzliche Art von körperlicher Tätigkeit benötigt. Energielieferanten sind vor allem die Nährstoffe Kohlenhydrate, Fette und Eiweißstoffe. Peter Mayr, Küchenmeister im Gesundheitszentrum Golfhotel am Wörthersee, informiert in dem Titel "Ihr Einkaufsführer Kohlenhydrate, Proteine, Fette" (Haug Verlag, Stuttgart. 2003), welche Menge an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen in den jeweiligen Lebensmitteln enthalten sind und wie man diese Energielieferanten am besten kombiniert. Er empfiehlt hierbei vor allem eine fettarme Ernährung. Zuviel wird sonst im Unterhautfettgewebe gespeichert und nicht verbraucht. Es gibt viele Möglichkeiten Fett einzusparen: Streichfette mäßig gebrauchen, fettsparende Garungsmethoden anwenden und vermehrt kaltgepresste Pflanzenöle verwenden.

Mit Pflanzenhormonen durch die Wechseljahre

Phytoöstrogene befinden sich in vielen pflanzlichen Lebensmitteln und werden dem Körper über die Nahrung zugeführt. Diese Pflanzenstoffe ähneln den körpereigenen Östrogenen. Ihre Wirkung auf Frauen in den Wechseljahren ist zwar häufig schwächer als die der Hormonersatzpräparate, dafür weisen sie aber auch nicht deren Risiken auf. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk, Chefarzt der Gynäkologie EuromedClinic in Fürth, stellt in dem Titel "Ihr Einkaufsführer Phytoöstrogene" (Haug Verlag, Stuttgart. 2003) die Lebensmittel vor, in denen die Pflanzenhormone enthalten sind: "Der Einkaufsführer zeigt Frauen, wie sie ihr Hormondefizit auf natürlichem Wege ausgleichen können", erklärt Kleine-Gunk. Hauptlieferant ist vor allem Soja, aber auch in Linsen, Leinsamen und Kichererbsen sind die pflanzlichen Hormone enthalten. In dem Einkaufsführer finden sich außerdem Listen zum Phytoöstrogengehalt der einzelnen Lebensmittel und einige Rezepte mit Phytoöstrogenen.



Um unserer Gesundheit willen,
sollten wir erkennen,
daß wir im Zeitalter der Vitamine leben.
(Linus Pauling)